28. Februar 2016

„Arabesque“ feiert überschwenglich


Der Sieg im MastersCup und die direkte Qualifikation zur Euro wurden frenetisch gefeiert.
                                                                                                                                                   Foto: Michael Kaul

Kurz vor Mitternacht brach im fränkischen Kürnach beim Team des TSC Ysenburg und seinen Anhängern riesiger Jubel aus. Das Ergebnis wurde gefeiert, als hätte die Gruppe soeben die Europameisterschaft gewonnen, dabei war es "nur" der optimale Verlauf des MastersCup Finales.

Im MastersCup Finale treffen die fünf besten Tänze der Hauptklasse des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport (DVG) aufeinander. Wer hier auf dem Siegertreppchen steht hat beste Voraussetzungen auch bei den kommenden Meisterschaften erfolgreich zu sein. Entsprechend konzentriert gehen die Gruppen an den Start.
Im Schautanz Freestyle war ein Platz auf dem Treppchen für die Neu-Isenburger Formation "Arabesque" und ihre Trainerin Miko Schreibweis das große Ziel.

Die Gruppe bot eine hervorragende,  fehlerfreie Leistung. Platz 1 ist in dieser Disziplin fest in der Hand der GymTa-Session Altlußheim. Um Platz 2 wurde es dann sehr eng. Doch schließlich lag der TSC Ysenburg einen Hauch vor "Imago" der SG Ueberau. Damit errang "Arabesque" die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft.

Im Schautanz-Modern war der Sieg das ganz große Ziel. Schließlich hat die von Inthira Latzke trainierte Gruppe einen riesigen Lauf und ist Erste der Rangliste.
Die 14 Frauen und der eine Mann überzeugten auch hier mit einer großartigen, mit vielen Schwierigkeiten gespickten Choreograhie. Die fünf Juroren waren sich einig: Platz eins für den TSC Ysenburg. Der riesige Wanderpokal wird für ein Jahr in Neu-Isenburg bleiben.

Durch diesen Sieg ist die Modern-Formation des TSC Ysenburg direkt für die Deutsche- und  Europameisterschaft qualifiziert.


Der zweite Platz im Freestyle ist für "Arabesque" ein optimaler Erfolg und Lohn für eine hervorragende Leistung.
                                                                                                                                                   Foto: Michael Kaul